Zucht und Geschlechterverhältnisse:
Will man Medaka gezielt vermehren und dazu eine Zuchtgruppe zusammenstellen, stellt sich die Frage nach dem optimalen Verhältnis zwischen Weibchen und Männchen. Die Frage scheint auch tatsächlich relevant für die Befruchtungsquote zu sein. Aus der wissenschaftlichen Literatur kann die Folgende Empfehlung entnommen werden:
Empfohlene Anzahl der Geschlechterzusammensetzung zur möglichst ergiebigen Zucht (M / W):
1/2
2/6
4/8
4/12
6/24
8/32
Die vorstehenden Angaben sollen zur Orientierung dienen. Gesichert scheint allerdings, dass sich Männchen gegenseitig bei der Befruchtung stören und daher ein Weibchenüberschuss zu einem höheren Befruchtungserfolg führt.
Unten ein Bild von einer (züchterisch nicht beabsichtigten) Paarung: Das Männchen „hält“ dabei das Weibchen mit der Rückenflosse fest. Auf dem Bild sieht man auch schön den anatomischen Zweck der Einkerbung in der Rückenflosse.
